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Notfallmanagement

Dass deutsche Unternehmen für den Krisenfall schlecht gewappnet sind, zeigt eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der ECC Group Krisen-Taskforce. 200 Kommunikationsexperten aus Industrie, Handel, Energiewirtschaft, Verkehr, Land- und Forstwirtschaft sind im Juni diesen Jahres zu ihrem Krisenmanagement befragt worden. Das Ergebnis: Lediglich ein Fünftel der Unternehmen verfügt über ein Budget zur Krisenprävention. In nur der Hälfte der Betriebe existiert überhaupt ein Krisenkonzept. 76 Prozent der Befragten sind jedoch der Meinung, dass die Bedeutung von Krisenkommunikation in Zukunft steigen wird.

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Sind Sie sich der unterschiedlichen Risiken, denen Ihr Unternehmen ausgesetzt ist, bewusst? Sind die Pläne für eventuelle Notfälle auch Ihren Mitarbeitern bekannt? Haben Sie alle Maßnahmen die „im Falle eines Falles“ durchzuführen sind, geplant und auch die Informationsbasis bereit gestellt, um für die oftmals unter großem Zeitdruck zu fällenden Entscheidungen die richtigen Informationen verfügbar zu haben?

Sichern Sie den Fortbestand Ihres Unternehmens (engl. Business Continuity) auch nach schweren und außergewöhnlichen Notfällen und Ereignissen, wie z.B. Feuer, Hochwasser, Personal- oder Stromausfall, Attacken auf Ihr Computernetzwerk, Sabotageakten etc.! Verkürzen Sie Reaktionszeiten bei Krisen und bereiten Sie notfallrelevante Informationen zu Produktionsfaktoren und -prozessen so auf, dass Sie und Ihre Mitarbeiter selbständig und gezielt reagieren können.

Eine Analyse der oftmals vielfältigen Risiken, die Ihr Unternehmen betreffen, ist unabdingbar. Beispielsweise werden Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen, Risiken der Zulieferer und Vertragsinhalte oft bei einer Risikonalyse übersehen. Bewerten und gewichten Sie diese Risiken und setzen Sie Prioritäten bei der Erstellung von Reaktionsplänen.

Etablieren Sie ein nachhaltiges Notfallmanagement in Ihrem Unternehmen, in dessen Rahmen die Reaktionspläne ständig aktualisiert werden und auch von Ihren Mitarbeitern in Übungen simuliert werden.

Aktives Risiko- und Notfallmanagement ist heute schon für das Rating im Rahmen von Basel II unabdingbar. Zu den wichtigsten qualitativen Faktoren, die die Bank zur Erstellung Ihres Risikoprofils berücksichtigt, gehört an oberster Stelle das Risikomanagement.

Zum 1. Mai 1998 trat das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) in Kraft, in dem es in § 91 Abs. 2 AktG heißt: "... geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden". In der Regierungsbegründung befinden sich hierzu folgende Ausführungen: "In das GmbHG soll keine entsprechende Regelung aufgenommen werden. Es ist davon auszugehen, dass für Gesellschaften mit beschränkter Haftung je nach ihrer Größe, Komplexität ihrer Struktur usw. nichts anderes gilt und die Neuregelung Ausstrahlungswirkung auf den Pflichtenrahmen der Geschäftsführer auch anderer Gesellschaftsformen hat."

Lesen Sie zu diesem Thema auch die Seiten 5 - 7 des Magazins Innovation Iserlohn III/2002 mit Beiträgen der Handwerkskammer Arnsberg zum Qualitätsmanagement und von Herrn Dr. Werner Blanke zu Rating und Risikomanagement.

Die elementec Software hilft Ihnen bei Risiko- bzw. Notfallmanagement. Notfallmanagement führt zur Vermeidung oder signifikanten Verminderung von

• Sach-/Personenschäden,
• Imageschäden und
• Kosten

und erhöht das Vertrauen der Kunden, Kreditgeber und Versicherer in die Zuverlässigkeit Ihres Unternehmens.